Virtuelles im Home-Office

Durch die vermehrte Nutzung von Home-Office ist das Buzzword „Digitalisierung“ für viele greifbarer geworden. Doch dahinter verbirgt sich noch viel mehr und das soll durch unser Projekt gezeigt werden. Kleine und mittlere Betriebe sollen ein Verständnis für die Technologie erhalten, um es mit ihrem beruflichen Knowhow verbinden zu können und so ganz eigene Konzepte zur Verbesserung ihrer Arbeitswelt entwickeln.

Um noch mehr Buzzwords zu verwenden, wird der Fokus auf „Virtual“ (VR) und „Augmented Reality“ (AR) gesetzt. Dabei bietet uns die aktuelle Generation der VR-Brillen, die Möglichkeit realistische Anwendungen zu erstellen, die keinen Supercomputer in den Betrieben erfordern.

Um Unternehmen eine Idee von den Möglichkeiten zu geben, soll eine Demonstrationsanwendung erstellt werden. Das geschieht in Kooperation mit den Kollegen des Projekts IMVIR. Das gemeinsam erstellte Konzept beinhaltet eine AR-Anwendung, die Installationen in den Wänden, Böden und Decken einer Wohnung zeigt. Die Informationen dazu kommen von einer BMI-Software (Building Information Modeling) und sollen für Baufirmen sowie für private Anwender von Nutzen sein. Außerdem ermöglicht das gewohnte Umfeld einer Wohnung, auch fachfremden Personen sich schnell zu orientieren und mögliche Nutzungen zu erkennen.

Es wird alles in VR simuliert. Eine komplett virtuelle Wohnung, über die wir volle Kontrolle haben, ermöglicht es uns VR und AR in einer Anwendung zu demonstrieren. Also muss ein 3D-Model einer Wohnung nach Plan erstellt werden. Die implementierte Wohnung wird anschließend auf der VR-Brille getestet und wenn alles stimmt, können wir beginnen Leitungen zu verlegen. Alles virtuell und alles im Home-Office.