Bunte Zettel und viele Ideen – Das INNOmobil als Praxispartner im Design-Thinking-Seminar

Im Wintersemester 2020/21 beschäftigte sich das Design-Thinking-Seminar von Prof. Dr. Stefan Meißner und Jona Krieg mit der Bearbeitung von Fragestellungen rund um das INNOmobil.

INNOmobil? Moment – Was ist das eigentlich? Ludwig Finster klärte als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projektes gleich zu Beginn des Seminars diese Frage und stellte das Team sowie das physische Mobil vor: Das INNOmobil der Hochschule Merseburg transportiert und transferiert Wissen aus der Hochschule in die Gesellschaft. Dabei werden in dem besonderen, modular ausgestatteten Raum Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen der drei Fachbereiche – Soziale Arbeit. Medien. Kultur, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Informationswissenschaften – angeboten, die auf die Vorerfahrungen der  breit angelegten Zielgruppen zugeschnitten sind.

Daraufhin stellten sich elf Studierende aufgeteilt in zwei Teams der Aufgabe, das INNOmobil als erweiterten Lehr-Lern-Raum weiterzudenken. Viele interessante Interviews mit einem abwechslungsreichen Personenkreis führten zur Bildung von Personas und der Generierung von Wie-Können-Wir-Fragen. Dann folgte der Kernteil des Seminars, die Ideengenerierung: Unzählige bunte, kleine und große Post-its begleiteten den Brainstorming-Prozess. Sie bildeten die Grundlage für Rückfragen an das INNOmobil-Team, um die besten Ideen zu küren, mit ihnen weiterzuarbeiten und in eine Prototypenerstellung für die Abschlusspräsentation zu gehen. So unterschiedlich wie die Vorerfahrungen und Herangehensweisen der Studierenden waren, so unterschiedlich waren auch die Ergebnisse: INNO Space, INNO Battle, Skill Sharing Mobil, der heilige Gral, Buchungswebsite, um nur einige zu nennen – einige gewagt, einige bereits vom INNOmobil-Team selbst schon durchdacht, alle unglaublich interessant. Nun gilt es, die Umsetzbarkeit zu prüfen und der innovativen Theorie mobiles Leben einzuhauchen.

Infos zum INNOmobil

Informationen zum Masterstudiengang Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft