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Wissensdurst verloren?

Mein Kurzanalyse motivationsloser Akedmiker/innen

by Niemand Nase

Beginnen wir ganz elementar:
Ein jeder Mensch ist ein Subjekt.
Er hat nicht die Möglichkeit Gedanken oder Lernprozesse zu gestalten, ohne damit eine Emotion zu verknüpfen, denn jeder Wahrnehmung oder komplexer, Erfahrung, wird immer eine Wertung zugeordnet.
Aus dieser Zuordnung heraus entsteht im Hirn eine einzigartige Struktur, eine Art Netzwerk, welches wiederum fähig ist, eigene Gedanken und Ideen zu produzieren.
Somit kann der Mensch seine Gedanken und Emotionen nicht von einander trennen.
(ein Subjekt eben)

Kommen wir nun zum/zur Akademiker/in:
Diesem/dieser wird versucht das objektive Denken beigebracht zu werden. Dabei soll er/sie sich von Außen betrachten, sich selbst vom Subjekt zu befreien und zum Objekt werden.
Dafür ist es notwendig sich von seinen eigenen Erfahrungen und den damit verknüpften Emotionen zu lösen.

Das Problem ist, dass er/sie dadurch nicht nur gegen die natürliche Struktur seines/ihres Hirns strebt, sondern sich auch nur über die Wertung Anderer definieren kann und somit kein eigenes Wissen und vor allem eigenes Wollen entsteht: Wissenschaft zum Selbstzweck (der Wissenschaftswillen).

Die Intentionalität (der Wille) eines Menschen ist jedoch von enorm großer Bedeutung, wenn es um das Erlangen von Wissen geht.

Und genau dort verliert der/die Akademiker/in seine/ihre Motivation.
Ihm/ihr wird durch die mithilfe der Fremdwertung erzwungene Anschauung die Lust am eigenen Denken genommen.

Eine neue Bildungskultur, dessen Ziel es ist mit dem Subjekt zu arbeiten und dessen Emotionen, beziehungsweise Erfahrungen, zu nutzen, anstatt diese zu verdammen, könnte hier etwas ändern:
Ein jeder kennt doch Begeisterung, Hingabe, Freude ; die besten „Helfer“ des Begreifens.

Gemeinsam etwas zu gestalten, sich gegenseitig inspirieren , miteinander Möglichkeiten des Erfassens entdecken, sich einbringen, ohne Anleitung, im Austausch miteinander Kreativität schaffen.

Menschen eben.

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