J.M. D

Am 19. April 2015 fand zum 8. Mal der Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt statt.  Im Zuge dessen öffnete auch die Zentralwerkstatt Pfännerhall in Braunsbedra erneut ihre Türen. Im Mittelpunkt des Tages stand die Eröffnung der Ausstellung „Tage.Bau.Land.Schaff(t)en. Das Geiseltal im Wandel.“

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Obwohl die letzten Gruben längst geschlossen sind, ist der Braunkohlebergbau heute noch ein bedeutendes Thema im Geiseltal. Das zeigte das große Interesse der rund 100 Besucher an der Präsentation „Tage.Bau.Land.Schaff(t)en. Das Geiseltal im Wandel.“ Die Kuratoren Prof. Michael Hoffmann, Dr. Ullrich Heß und Martin Baumert führten durch die Räume und berichteten über die Arbeit und das Leben der Bergleute, die Entwicklung des Kohleabbaues und die Neugestaltung des Geiseltals zum Naherholungsgebiet. Noch bis zum 31. Mai 2015 ist die Ausstellung täglich für Besucher geöffnet. Über zukünftige Projekte in der Pfännerhall  wurde am Tag der Industriekultur auch nachgedacht. Studenten der Hochschule Merseburg befragten die Besucher zu den Plänen, diese Ausstellung als Dauerausstellung zu etablieren. Wie die meisten Besucher äußerte sich auch Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, sehr positiv zu dem Vorhaben.

Es wurden Zeitzeugengespräche geführt und ein buntes Rahmenprogramm rundete den Tag der Industriekultur ab. Darüber hinaus wird eine kommende Veranstaltung in der Pfännerhall schon sehnsüchtig erwartet. Ab dem 28. Mai 2015 kann eine Nachbildung des Waldelefanten, dessen Überreste im Geiseltal gefunden wurden, zusammen mit weiteren Fossilien bestaunt werden. Also liebe Kommilitonen, schnappt euch eure Fahrräder, dreht eine Runde um den Geiseltalsee und vergesst nicht, euch in der Pfännerhall eine Portion Kultur und Geschichte abzuholen.

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Ein Beitrag von Jana Dillo und Linda Melzer.

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