Merseburg in Ufa

Auch in diesem Jahr ermöglichte die Zusammenarbeit von Professor Heinz mit der Staatlichen Universität für Erdöltechnologie Ufa einigen Studenten der Hochschule Merseburg einen einwöchigen Studienaufenthalt in Russland. Insgesamt sieben Studenten und zwei Begleiter hatten die Gelegenheit, die „UGNTU“ und Ufa kennenzulernen.

Nach anfänglichen Startproblemen am Flughafen Schönefeld und dem damit einhergehenden kurzzeitigen Verlust unseres Gepäcks verlief unsere Reise und der weitere Aufenthalt in Ufa und Umgebung reibungslos.

Unsere Tage in Ufa begannen stets mit einem großzügigen baschkirischen Frühstück. Im Anschluss daran hatten wir am ersten Tag die Gelegenheit Studenten, Dozenten und Dekane der „UGNTU“ kennen zu lernen. Es folgte eine Führung durch das Universitätshauptgebäude und die Räumlichkeiten der umliegenden Fakultäten.

Auch der weitere Verlauf unseres Aufenthaltes unterlag einem größtenteils straff durchgeplanten Programm. In Folge dessen besuchten wir chemische Industriebetriebe, baschkirische Sehenswürdigkeiten und diverse Zweigstellen der Universität. Sogar ein Konzert des nationalen Symphonieorchesters der Republik Baschkortostan durften wir miterleben. Dabei begleitete uns stets die universitätseigene Dolmetscherin und oftmals auch einige Studenten, mit denen wir Freundschaft schlossen.

Uns beeindruckten besonders die Ausrüstung der Labore und die Praxisbezogenheit der Lehre, doch am meisten schätzten wir die unglaubliche Gastfreundschaft, die uns jederzeit entgegengebracht wurde.  Eine Bereicherung war ebenfalls die Zeit, die wir privat mit den Studenten, Lehrkräften und Angestellten verbringen durften.

Russland erwies sich für uns als große Überraschung.  Die Reize des Landes liegen in den vielen Gegensätzlichkeiten, den Traditionen und der Kultur begründet. Für uns war die Studienreise eine unvergessliche Erfahrung.  Jedem dem sich die gleiche Gelegenheit bietet möchten wir ans Herz legen, diese zu ergreifen.

In diesem Sinne möchten wir uns bei allen Verantwortlichen bedanken, die es uns ermöglichten diese Erfahrung zu machen und neue Freunde zu finden. Besonderer Dank gilt dabei unseren Begleitern Frank Ramhold und Timo Stam-Creutz.

Autor: Stephan Schröter

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