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Stura HoMe

Der Studierendenrat – kurz StuRa genannt – ist das Vertretungsorgan aller Studierenden der Hochschule. Er vertritt die Studierenden gegenüber dem Staat und der Hochschulleitung. In diesem Rahmen kümmert er sich  um finanzielle sowie organisatorische Belange. Auch Hochschulveranstaltungen fallen teilweise in den Verantwortungsbereich des StuRa – er organisiert u.a. das Campusfest und die Erstiparty mit. Der StuRa Merseburg hat zudem ein Mitspracherecht, wenn es um das Semesterticket geht.

Der Studierendenrat wird in regelmäßigen Abständen von den Studenten der Hochschule gewählt. Mit der Erststimme wird garantiert, dass alle drei Fachbereiche im Rat enthalten sind. Insgesamt besteht der StuRa aus elf Personen, von denen ich euch fünf vorstellen möchte. Die Amtszeit beginnt am 1. Oktober. Die Vertreterinnen und Vertreter werden für ein Jahr gewählt.

Die Sitzungen des StuRa sind öffentlich, die Termine werden erst zu Semesterbeginn bekanntgegeben.

Sein Büro hat der StuRa im Gartenhaus.

Tel.: +49 3461 46-2769
E-Mail: stura(at)hs-merseburg.de

Alexander Schlünz – bunt, laut, unkonventionell und engagiert

Alexander Schlünz, 26 Jahre alt, wohnt im beschaulichen Merseburg im Wohnheim auf dem Campus und studiert  Ingenieurpädagogik mit den Fachrichtungen Verfahrens- und Elektrotechnik im fünften Semester. Passend dazu gibt es dann in Magdeburg an der Uni einen Masterstudiengang, mit dessen Abschluss er Lehrer an beruflichen Schulen werden will.

„Die Leute, die es länger mit mir aushalten, beschreiben mich wohl als bunt, laut und unkonventionell. Ich hab immer 1000 Ideen gleichzeitig im Kopf und wirke dadurch manchmal ein wenig sprunghaft. In meiner Freizeit spiele ich gern Gitarre und Theater, mit Vorliebe in der Natur, wie man auf dem Foto sehen kann. Ansonsten bin ich gern draußen, liebe die Musik der 70er Jahre und zudem aktuellen Rock, Blues und Folk.“ Wer denkt Technikbegeisterung und eine Vorliebe für die musischen Künste passen nicht zusammen, kann sich bei Alex gern vom Gegenteil überzeugen. Ihr findet ihn mit großer Wahrscheinlichkeit abends mal im Studentenclub Wärmetauscher,  im neuen Haus der Studierenden. Seinem Tatendrang ist es auch geschuldet, dass er neben dem Studium wiederholt der StuRa-Tätigkeit nachkommt und noch als Hochschulbotschafter und Mentor für die Ersties im Einsatz ist.

„Zum Schluss kann ich euch nur raten und wünschen, dass ihr hier am Campus immer offen und neugierig auf alles und jeden zugeht. So lernt ihr interessante Leute kennen und erfahrt Beachtliches.“ Wenn ihr Fragen zu den Aufgaben und Projekten des StuRa habt, oder Wünsche und Anregungen, „dann immer her damit“, schreibt er mir mit einem  zwinkernden Smiley. Grundsätzlich ist es so, dass der StuRa zu fast allen Themen hier an der HoMe seine Meinung abgeben darf.  „Dementsprechend haben wir beispielsweise auch die Entstehung des Hauses der Studierenden mit begleitet und organisieren für euch die traditionelle Erstiparty im Innenhof.“

„Hoffentlich bis bald mal, und wer Fragen hat, kann gern jederzeit auf mich zukommen.“

Anton Sparfeld – offen, etwas „verpeilt“, freundlich und hilfsbereit

Anton Sparfeld, 23 Jahre, wohnhaft in Halle, macht derzeit seinen Master in Chemie- und Umweltingenieurwesen. Davor hat er bereits seinen Bachelor in Chemie- und Umwelttechnik gemacht, derzeit ist er im fünten Semester und schreibt seine Masterarbeit. „Beruflich will ich dann in der Gegend bleiben, entweder in einem Chemiepark wie Leuna, Schkopau oder eine ähnliche Firma in der Nähe.“

„Ich bin jetzt seit drei Jahren im StuRa. Ursprünglich habe ich mich nur aufgestellt, weil ein Kommilitone Leute für den StuRa gesucht hat, da dieser völlig unterbesetzt war. Mein erstes Jahr war ich Sitzungsleiter und habe den Mail-Account verwaltet. Im Wintersemester 2017/18 bin ich Sprecher für Finanzen und kümmere mich um alles, was StuRa-Gelder betrifft.“ Die Ziele von Anton im StuRa sind erfrischend gradlinig: „Ich möchte vor allem dafür sorgen, dass der StuRa läuft und zumindest unsere Grundaufgaben erledigt werden. Obendrein möchte ich, dass wir einen positiven Eindruck hinterlassen.“

Seit etwa zwei Jahren ist Anton Mitglied im „Falli“ (Studentenklub Alchimistenfalle e.V.) und als der Wärmi dann in diese Räumlichkeiten einzog, ist er „zur Vereinfachung“ noch in den Wärmi eingetreten. „Das war dann so vor knapp einem Jahr. Wenn es meine Zeit zulässt, bin ich auch immer für den Club da.“ Auch Anton pendelt zur Hochschule: „Jeden Tag aus Halle , die ersten fünf Semester vom Bachelor noch mit dem Zug, ab der Bachelorarbeit dann immer mit dem Auto. Ich habe auch kein Problem, nochmal extra zu einem gemütlichen Wärmi-Spiele-Abend zu fahren.“

„An der Hochschule finde ich vor allem die kurzen Wege echt klasse, da muss man im Vergleich zur MLU (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) nicht ewig durch die Stadt fahren. Die Dozenten und Studies, die ich so kennengelernt habe, waren fast alle gut drauf. Zudem ist das Niveau der Vorlesungen sehr ansprechend. Ein weiterer Pluspunkt ist die Mensa – ich hab es fast nie bereut, wenn ich dort Mittagessen war.“

Karolina Ksiazynska – ehrgeizig, tatkräftig und am Lachen erkennbar

Karolina Ksiazynska, kurz Karo, wohnhaft in Leipzig, studiert Betriebswirtschaft im fünften Semester, mit der Zielsetzung in die Branche Unternehmensberatung einzusteigen.

Karo ist StuRa-Mitglied seit dem Wintersemester 2016/17 und war bisher für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ihr gewünschter Aufgabenbereich in dieser Periode wäre die Funktion als Sprecherin. Sie vertritt die Einführung eines Semestertickets: „Ich möchte mich für eine bessere Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einsetzten.“ Zudem ist sie StuRa- Mitglied, um: „… andere zu  motivieren, sich zu engagieren und zu zeigen, dass Verantwortung auch Spaß machen kann und durchaus nicht langweilig ist.“

Ich erlebe Karo als Reisende, alle Informationen tauschen wir über die Ferne aus. Darüber hinaus ist sie lese-lustig und kocht gut und gerne. Auch sie findet man im Wärmi oder auch im TaC (Theater am Campus). Karo ist Mitglied im FSR WIW (Fachschaftsrat Wirtschafts- und Informationswissenschaften), der studentischen Unternehmensberatung HoMe Consulting e.V. und im Nebenjob auch noch Hochschulbotschafterin.

Alexander Hamann – chaotisch, fusselig, liebenswert

Alexander Hamann, kurz Alex ist noch junge “ 19 ¾ Jahre“,  studiert Kultur- und Medienpädagogik (Fachbereich SMK) im dritten Semester und wohnt im Hochschul-Wohnheim in einer Sechs-Mann-WG, wo er als lautstark bekannt ist.

Erste Einblicke in den StuRa bekam er über seine Mentorin, die ihm „die Sache schmackhaft gemacht hat“, erzählt er lächelnd. Vor allem möchte er verhindern, dass das SMK-Aufnahmeverfahren allein vom Numerus clausus abhängig gemacht wird, wie es in Planung ist. „Ich glaube, 1,4 soll die Zulassungsbeschränkung für unseren Fachbereich werden.“ Ernüchternd erklärt er mir: „Bis dato stand die Berücksichtigung sonstiger Leistungen, wie Ehrenämter, Praktika e.c.t. im Vordergrund. Es ist doch gerade im Sozialen Bereich sinnig, dass aus Gründen der Zeit- und Aufwandsoptimierung seitens der Hochschule (im Bereich der Aufnahmeprozedur) zu ändern.“ Angeregt berichtet er mir weiterhin: „Auch ich habe die Fähigkeiten, die als KMPler gefragt sind – u.a. grafische Leistungen, Kameraumgang und natürlich nicht vorhandene Scheu im Umgang mit jeglicher Spezies Mensch – nicht in der Schule gelernt.“ Ferner möchte sich Alex für die Öffentlichkeitswirkung des StuRa einsetzten, heißt: „mal transparent machen, wer da drin ist und was da eigentlich gemacht wird.“

Beim Tee berichtet er von seinen Freizeitaktivitäten: “ Ich geh gern auf Festivals, dieses Jahr waren meine Highlights das Woodstock-Polen  und das  Folklorum – Kulturinsel Einsiedel. Dieses Semester war ich ehrlich gesagt recht faul und hab viel gecoucht (meint mit Freunden herumgegammelt), vorher war ich sehr gern im TAC und ab-und an in den Campus-Klubs. Dieses Semester wird´s aktiver“, gesteht er mir zum Abschluss.

Jenny Nemitz – perfektionistisch, munter, aufgeschlossen, spontan

Jenny Nemitz, 19 Jahre, aus Pirna, studiert ebenfalls im dritten Semester KMP. Ihr Schwerpunkt liegt auf Audiodesign, da sie eine Laufbahn als Radiomoderatorin anstrebt. Sie wohnt im Wohnheim mit fünf Jungs (u.a Alex.H) in einer WG.

„Ehrlich gesagt kennen wir neuen StuRa-Mitglieder uns noch nicht alle untereinander“, verrät sie mir im Plausch: „… die Erstiparty beinhaltet für uns praktisch das erste Kennenlernen.“ Auch Jenny setzt sich für das Bestehen des Aufnahmeverfahrens im Bereich SMK ein, ihr Hauptanliegen ist allerdings die Einführung eines Semestertickets. „Ich möchte hier keine Halbwahrheiten verbreiten und mache mich mit Beginn des Semesters erstmal schlau, was wir wie und wann erreichen können. Fest steht,  alles, was gerade möglich wäre in Bezug auf das Semesterticket für Leipzig, ist nicht befriedigend.“ Jenny will vor allem die finanziellen Strukturen und Gegebenheiten für uns Leipziger offenlegen und die ganze Geschichte transparent machen. Sie unterrichtet mich, im Sinne ihrer Mitstudenten: „In einer ganz kleinen Anzeige auf dem Portal wurde die Wiedereinsetzung des HoMe-Express am 09. Oktober bekannt gegeben. “

„Der StuRa ist zwar bei Facebook präsent, braucht aber eine regere Website-Aktualisierung und mehr freigegebene Informationen, um für die Hochschulangehörigen greifbarer zu werden. Das könnten wir KMPler mal in die Hand nehmen.“

Privat lebt auch Jenny ihre Vorliebe für Festivals aus, sei es das Holly-Festival oder das  Mittelalter-Fantasy-Spektakel. Sie nutzt die Sportkurse der Hochschule und hat sich fürs Kickboxen sogar Handschuhe zugelegt. „Ich persönlich erlebe sie stets liebenswert und aufbauend und freue mich auf ein neues Semester mit ihr als Kommilitonin und Vortragspartnerin“, die Autorin, Marlen.

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