Josephin Gerlach

„Musik verbindet – unter diesem Motto steht die jährlich und weltweit stattfindende >Fête de la musique<. Sie soll eine Plattform für kulturellen Austausch und Entdeckungen sein, wobei alle Konzerte öffentlich und ohne Eintritt zugänglich sind.“ (Facebook Seite der „Fête de la musique“)

Am 21.06.2018, dem Tag des kalendarischen Sommeranfangs, war es soweit.
Studierende der Hochschule Merseburg konnten im Rahmen der „Fête de la musique“ Merseburg beweisen, dass sich die monatelange Arbeit und Organisation gelohnt hatte. Plakate gestalten, Musiker anfragen, Kontakt mit der Stadt Merseburg und dem Institut français Sachsen-Anhalt herstellen und das Fest koordinieren waren nur wenige Aspekte, die zu der Organisation eines solchen Festivals dazugehören.

Trotz Regen und wenigen Gästen, wurde um 14 Uhr der Startschuss zur „Fête de la musique“ in Merseburg gefeiert. Mit der Band „Zander & Leitning ft. Hidden Voices“ wurde bis 15 Uhr zur Musik im Regen getanzt, um diesen zu vertreiben. Mit dem guten Wetter kamen dann immer mehr musikbegeisterte Besucher.

Foto: Ablauf der „Fête de la musique“ Merseburg

Neben der Hauptbühne auf dem Entenplan gab es noch zwei kleinere Bühnen in der Fußgängerzone (Gotthardstraße) auf denen abwechselnd verschiedene Künstler*innen auftraten. Darunter Mark Rost (Gitarrist und Sänger), Benjamin Zmuda (Gitarrist und Sänger), Georg Schütz (One Man Band) und die Peace Development Crew  (Reggae-/Dancehall-Band).
Paul Bartsch (Musiker und Dozent an der Hochschule Merseburg) musste seinen Auftritt leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Aus den Reihen der Hochschule Merseburg wurde aber noch ein weiterer Act angekündigt: das Chaosorchester (unter der Leitung von Frank Venske) sorgte mit ihrer Lieder- und Instrumentenvielfalt für Stimmung.

Als Headliner wurde Salima Drider aus Frankreich eingeladen. Mit ihrer Mischung aus französischem Pop und urbaner Musik brachte sie das Publikum zum Tanzen.

Neben den musikalischen Darbietungen gab es auch ein kreatives Angebot für die Kinder. So konnten sich die Kleinen beim Kinderschminken verwandeln lassen, ihr Können im Ausprobieren verschiedener Musikinstrumente zeigen oder ihre eigenen Instrumente aus Haushaltsutensilien basteln. Für wen das nichts war, der konnte unter der Anleitung von Studierenden der Hochschule Merseburg zu einem Jonglage-Künstler werden oder sich in anderen Bereichen des Zirkus ausprobieren.

Hier sind Auszüge aus der „Musikschule“ und dem Jonglage Training:

 

Spender sind wichtig – so auch Blutplasmaspender! Jede*r hat die Möglichkeit sich bei der Plasmaspende Merseburg registrieren zu lassen. Hier wurde für den Spendedienst geworben.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde eine After-Show-Party im Gasometer gefeiert. Musikalische Unterstützung gab es da von der Leipziger Rock-Band Sir Gerry.

Wer mehr über die  „Fête de la musique“ erfahren möchte, kann gerne auf Matthias Kowarschik zugehen oder die Facebook Seite besuchen, um sich Infos einzuholen.

Audio: J. Gerlach
Bilder: L. Taubmann

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