Tim Scharf

„Ich wünsche uns einen schönen Tag, einen fairen Wettkampf ohne Verletzungen und natürlich allen Beteiligten Viel Erfolg.“ Mit diesen Worten leitete Rektor Herr Kirbs pünktlich um 15.00 Uhr das neunte Hochschulsportfest der Hochschule Merseburg ein. Auch die Kanzlerin Frau Ranft war bei der Begrüßung mit dabei und erinnerte noch einmal an den olympischen Gedanken, ehe beide die Wettkämpfe für eröffnet erklärten.

15.00 Uhr – Los ging es mit dem Beachvolleyballturnier. Hier waren sogar zwei Mannschaften mehr gemeldet als eingeplant und so kam es zu einem neuen Turniermodus. Gespielt wurde in zwei Gruppen á fünf Teams. Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe kamen weiter in das Halbfinale und von dort aus in die Finalpartie. Gespielt wurden jeweils zwei Sätze, wobei die Mannschaft mit der höheren Gesamtpunktzahl den Sieg davontrug. In den Finalrunden wurde der Spielmodus geändert. Um ein Spiel zu gewinnen, musste man beide Sätze gewinnen. Bei Unentschieden entschieden wieder die Gesamtpunktzahlen.

15.30 Uhr – Nachdem das Beachvolleyballturnier schon angelaufen war, versammelten sich auch die Basketballteams zur Eröffnung. Eine halbe Stunde später ging auch hier das Turnier los. Vier Mannschaften waren gemeldet, die unter anderem auch aktive Dozenten als Teilnehmer mit dabei hatten. Ein Team bestand aus vier Spieler auf dem Feld. Jedes Team hatte zwei Spiele, um sich dann für eines der beiden Platzierungsspiele zu qualifizieren.

17.00 Uhr – Als letztes Turnier begann das Fußballturnier. Auf dem Kunstrasenplatz versammelten sich acht Mannschaften, die mit vier Feldspielern und einem Torwart spielen durften. Gespielt wurden einmal 12 Minuten pro Spiel in einem klassischen Turniermodus mit zwei Gruppen á vier Mannschaften. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe qualifizierten sich für das Halbfinale, um dann weiter ins Finale zu ziehen. Auch die Platzierungsspiele bis zum dritten Platz wurden, wie beim Volleyball, ausgespielt.

Für die zwischenzeitliche Unterhaltung und Entspannung sorgten viele verschiedene Attraktionen auf dem Gelände. Beim „Club Nautique“ konnte man sich im Segelsetzen testen. An einem mit der HTW Dresden entwickelten Grinder mussten man das Segel eines Bootes setzen. Dieser Vorgang wurde anhand einer Animation über einen Beamer simuliert. Hier ging es um Schnelligkeit. Der schnellste Segelsetzer konnte einen Segeltörn am Mittelmeer gewinnen. Der Zweitplatzierte bekam einen Gutschein für eine Teilnahme an einem Kurs für den Sportbootsführerschein. Der Dritt- und Viertplatzierte bekamen Sachpreise. Der Club Nautique bietet auch Kurse an, die extra auf Studenten angepasst sind, und terminlich mit der Studien- und vorlesungsfreien Zeit abgepasst werden können.

Zum ersten Mal dabei waren die „Saale Bulls„. Auch hier gab es etwas zu gewinnen. Beim Hockey-Schießen konnte man Freikarten für das erste Saisonspiel der Bulls im September gewinnen. Wer weiter an Eishockey in der Region interessiert ist, kann als Student die Spiele in Halle zu einem ermäßigten Preis besuchen.

Auch dabei war die „Techniker Krankenkasse“. Als offizieller Partner der Hochschule war sie nicht zum ersten Mal Teil des Sportfests. Die TK bietet Module für Angestellte und Studenten an und unterstützt beispielsweise die Gesundheitsförderung und -beratung an der Hochschule. Doch nicht nur am Tag des Sportfestes ist die Krankenkasse in Merseburg. Jeden ersten Donnerstag wird ein Sprechtag von 11.00 – 14.00 Uhr im Bibliotheksfoyer angeboten.

Trotz toller Angebote rund um den Sport wurde es auch bei den Turnieren interessant und spannend. Das erste Finale wurde auf dem Basketballcourt bestritten. Im Spiel um Platz 3 reichte ein Korb kurz vor Schluss, um den Sieg für „Goatless“ zu retten. Das Finale konnte am Ende nicht knapper und spannender sein. 15:14 besiegten „The notorious ones“ die „HoMeBalls“. Fast gleichzeitig fanden die Finalpartien beim Volleyball und Fußball statt. Im Volleyball setzten sich die „Langsame Spatzen“ gegen „Attack Pack“ im Finale mit 2:0 durch und konnten somit das Beachvolleyballturnier gewinnen. Beim Fußball gab es einen Überraschungsfinalisten. Das Team vom Studentenclub „Wärmi“ verloren nach zweimal zehn Minuten nur knapp mit 1:2 gegen das Team „Avalanche“. Bereits in der Vorrunde spielten beide Mannschaften gegeneinander und trennten sich 0:0.

Somit endete ein ereignisreiches Sportfest. Alle Sportler blieben unverletzt und gingen hoffentlich zufrieden nach Hause.

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