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Projekt A

...aber vergessen wir nie, das wir Anarchisten weder Rächer noch Richter sein können, wir wollen Befreier sein und als solche muss unsere Aktion in Aufklärungsarbeit und beispielhaften Taten bestehen. (Errico Malatesta)

Ausschnitt aus dem Film: Schienenblockade eines Castor Transport

Anarchie gleich Gewalt und Chaos?  Der 2016 erschienene Dokumentarfilm von Moritz Springer und Marcel Seehuber widerlegt gängige Klischees und gibt einen Einblick auf anarchistische Bewegungen in Europa.

Projekt A betrachtet die gemeinsamen Kämpfe verschiedener Initiativen in Griechenland, Spanien, Deutschland und der Schweiz. Was die porträtierten Anarchist*innen teilen, ist die Ablehnung von Macht und Herrschaft und die Vision einer befreiten Gesellschaft. Mit unterschiedlichen praktischen Ansätzen versuchen die Aktivist*innen diese Vorstellungen umzusetzen. Dabei blicken sie auf eine seit über 100 Jahren bestehenden anarchistischen Geschichte zurück.

M.BakuninP. Kropotkin oder Emma Goldman und die Bewegung  für die sie einstanden werden in Projekt A wieder ins Gedächtnis gerufen. Der Film eröffnet die Möglichkeit sich konstruktiv mit der bürgerlich deformierten Idee und Bedeutung anarchistischer Ideale und Theorien auseinanderzusetzen und ein Bild von vorhanden Strukturen und persönlichen Kämpfen heutiger Anarchist*innen zu erhalten.

poster_big_67LHSu6nxBDrDQDen Filmemacher*innen ist es wichtig, so viele Menschen wie möglich mit dem Film zu erreichen. Zitat: „ Wir möchten mit dem Film die Thematik für viele Menschen öffnen und damit auch diejenigen erreichen, die bisher noch nicht mit den Ideen des Anarchismus in Berührung gekommen sind. Wir denken, dass wir deshalb in die Kinos oder an andere öffentliche Orte gehen sollten.“

Wer  jetzt also neugierig geworden ist kann den Film aktuell in vielen Städten sehen.  Zu den Spielterminen kommt ihr hier. Wenn er gerade nicht in eurer Stadt läuft, dann könnt ihr hier eine  Buchungsanfrage stellen.

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