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Drei Tage lang Hochschulluft schnappen und die Atmosphäre der HOME aufnehmen – das ist definitiv einer der positiven Aspekte des Schnupperstudiums, an dem wir teilgenommen haben. Darüber hinaus gibt uns das Schnupperstudium Einblicke in die unterschiedlichen Studiengänge. Liegen uns die Studiengänge, die wir gedanklich schon für uns ausgesucht hatten? Was passt zu mir? Das ist wohl der Hauptgrund, weshalb wir hier sind. Um Euch einen Überblick über die vorherigen Tage zu geben, nehmen wir Euch auf unsere Reise mit:

Während der letzten drei Tage hatten wir die Möglichkeit verschiedene Werkstätten, Studios und Labore zu besichtigen. Die erste Station der Reise führte uns zu Thomas Tiltmann, dem Lehrbeauftragten für besondere Aufgaben im Bereich Fotografie. „Ich arbeite gerne mit Menschen“ berichtete er uns und nahm uns mit in seine Fotowerkstatt, in der wir experimentell uns den Techniken der Fotografie nähern konnten. T. Tiltmann, der selbst an der HOME studierte, legt Wert auf einen lockeren aber professionellen Umgang mit seinen Studenten. Außerdem betont er die Wichtigkeit,  sich mit verschiedenen und aktuellen Bereichen der Fotografie auseinanderzusetzen.

„In erster Linie […] muss ich mit mir selbst zufrieden sein.“ ~ Thomas Tiltmann

Thomas Tiltmann: „Vielleicht will ich gar nicht, dass man mich versteht.“

`Geeignet für diese Studiengänge bin ich, wenn ich ein technisches Gerät nicht nur nutzen will, sondern wissen will wie es funktioniert und warum´, erklärte uns Professor Mückenheim. Mit „diese(n) Studiengänge(n)´´ sind sowohl Ingenieur- als auch Naturwissenschaften gemeint. Zudem stehe die Industrie vor immer neuen Aufgaben. Man stehe vor Aufgaben, deren Ende unbekannt ist, hebt auch Herr Lebioda, Laboringenieur, hervor.

„Man wird ein Allrounder.“ ~ Sebastian Lebioda

Studiendekan INW Prof. Dr. Mückenheim

Die Verfahrenstechnik, ein Bereich der Chemie- und -Umwelttechnik, ist ein komplexer und abstrakter Begriff. Sie beschäftigt sich mit Stoffumwandlungsprozessen aller Art. Als Laboringenieur beschäftigt man sich besonders damit, wie man diese Miniatur-Versuchsanlagen zu einer Fabrikanlage weiterentwickeln kann. Bei diesem sogenanntem „Scale up“ treten oft unerwartete Schwierigkeiten auf, da man auf andere Parameter achten muss. Um die eher von Männern dominierten Studiengänge auch für Frauen attraktiver zu gestalten, bietet die Hochschule Merseburg die Initiative FEMININ an.

Studienberaterin E. Unkroth

Falls man gerne vorab eine allgemeine Orientierung wünscht, lohnt ein Gang zur Studienberatung, die Frau Unkroht betreut. Auf die Frage, was sie an der HOME ungewöhnlich findet, antwortet sie promt:

Außerdem erwähnt sie  positiv die familiären Strukturen zwischen Lehrenden und Studenten und bezieht sich damit auf die persönliche Atmosphäre des Hochschulkomplexes. Ebenfalls berichtet sie sehr positiv über das Orientierungssemester, welches auch KOMPASS genannt wird.

Vielseitig informiere, umfassend orientieren und individuell motivieren: das sind die Leitmotive des KOMPASS-Semesters. Dabei hat man die Möglichkeit aktiv am Hochschulleben teilzunehmen und verschiedene Lehrveranstaltungen zu besuchen. Allerdings ist das nur in den MINT-Studiengängen möglich.

Robotiklabor der HoMe - zwei Maschinen kooperieren

Abschließend ist zu sagen, dass es neben dem Schnupperstudium viele weitere Möglichkeiten gibt, sich an der HOME über Studiengänge zu informieren und zu orientieren. Die Frage nach dem passenden Studiengang für einen selbst und dem vermeintlich in Stein gemeißelten „richtigen“ Weg kann mit der Studienberatung und den anderen Angeboten entgegengewirkt werden. Auf unserer Reise konnten wir sehr viel Interessantes und Informatives mitnehmen und sind jetzt einen Schritt näher unseren Weg zu finden.

Ein Beitrag innerhalb des Schnupperstudiums von Lisa Behrendt, Maren Weiler, Felix Engelmann

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