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CINEMAGRAPHIE

Die Kunst der bewegten Fotografie

Eine Cinemagraphie ist ein lebender Moment in einer ansonsten stillen Fotografie. Sie existiert zwischen Fotografie und Video und bringt Leben in die Bilder. Diese Bewegung ist ewig und dauernd (Loop). Animierte GIFs dürfte den Meisten noch ein Begriff sein. Cinemagraphien sind die kunstvolle Fortführung von GIFs.

„Erfunden“ wurden die Cinemagraphien von der US-amerikanischen Fotografin Jamie Beck und dem Fotografen Kevin Burg bereits im Jahr 2011. Die Künstlerin und der Künstler haben den GIF-Dateien praktisch neues Leben eingehaucht. Das diese weboptimierten Grafiken viel mehr können beweisen eindrucksvoll die beiden amerikanischen Fotografen. Mit ihren Cinemagraphien haben sie speziell in der Modeszene für viel Bewegung gesorgt. GIFs zaubern die notwendigen Information zu einer Emotion in einen kurzen Zeitraum und wiederholt sie in Dauerschleife.

Die Faszination der Ästhetik dieser digitalen Unvollkommenheit hat der Pixel Art zu einer großen Popularität verholfen. 2006 wurde seine Gefangenschaft abgeschlossen und das GIF durfte zurück in die Öffentlichkeit. Heute kann jeder mit wenigen Klicks ein GIF erstellen, egal ob es ein hochwertiges Kunstwerk wird oder einfach ein kitschiges Bling Bling Selbstporträt.

Studierende aus den Studiengängen Soziale Arbeit (BA) sowie Kultur- und Medienpädagogik (BA) an der Hochschule Merseburg hatten im Wintersemester 2017/18 die Möglichkeit sich fotografisch dem Thema Cinemagraphie zu nähern. Die Ausstellung zeigt die kreativen Ergebnisse aus diesem Seminar. Unterstützt wurden die Studentinnen und Studenten von Thomas Tiltmann

Viel Spass beim Betrachten.

Gruppenmitglieder

  1. Alexander Hamann, Jennifer Pfalz – „Game of Phones“
  2. Delia Janßen, Jana Lechtermann, Janina Molloy – „Magische Spuren“
  3. Marlen Fergin, Rahel Pötsche, Jenny Nemitz – „Pennywise“
  4.  Nadja Gehring, Florentine Wollenheit – „Gedanken im Wind“
  5.  Denise Dusold, Saskia Hörich – „#METOO“
  6.  Clara Freitag, Franz Hoffmann, Annika Theyssen – „Graveyard Dolls“
  7. Julian Drobisch, Philipp Kaufmann, Giovana Minosso, Yvette Wenzel – „Sternburger Puppenkiste“
  8. Tabitha Epp, Leonie Koslowsky, Lisa Troe – „ENTITLED“
  9. Sophia Czajkowski, Alice Forssman – „Stroh80“
  10. Mandy Holländer, Jenny Nemitz – „surprise surprise“

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