Oleksandra Fogel

Das Semester ist bald zu Ende, aber du musst noch unendlich viele Hausarbeiten schreiben. Dein Urlaub ist erst in 6 Monaten. Dein Chef gibt dir noch extra Aufgaben. Deine Mitbewohner lassen immer dreckige Teller in dem Waschbecken. Und…jemand hat die letzte Packung von deinem Lieblingsjogurt gegessen.

Wir alle haben solche Momente, wo wir uns fragen, warum alle schlechte Dinge plötzlich uns passieren. Und die Reaktion ist jedes Mal gleich: Ärger, Frustration und Ablehnung, was sehr ungesund für den Körper sein kann. Unser Körper reagiert nicht nur auf die äußeren Reizfaktoren, sondern kann durch die innere Einstellung beeinflusst werden. Zum Beispiel, durch unsere Gedanken. Meditieren kann dabei sehr hilfreich sein und hier sind 5 Gründe warum:

  1.  Komplette Abschaltung.
    In unserer durch die neuen Technologien verbundenen Welt ist es manchmal besser, für eine kurze Zeit außer Reichweite zu bleiben. Man sollte nicht vergessen, die Zeit für sich zu nehmen. Nur dann kann man das Leben wirklich genießen und nur dann bleibt es genug Energie für alle geplanten Sachen. Eine gute Meditation hilft damit, den Lärm der äußeren Welt auf stumm zu stellen.
  2. Innere Ruhe.
    Nach ein paar Wochen des regelmäßigen Meditierens wirst du merken, dass deine Gedanken nicht mehr so chaotisch sind. Du bist konzentriert, und wenn etwas schief geht, ist dein Ärger nicht mehr so stark. Das passiert, wenn du dich von den negativen gedanklichen Aussagen abschaltest. Dadurch lernst du sich auf dem “hier und jetzt” zu fokussieren, was im Endeffekt die dauerhafte Ruhe bringt.
  3. Volle Akzeptanz.
    Meditation bedeutet auf keinen Fall nur positive Gedanken und absolute Liebe. Hier geht es mehr um die volle Akzeptanz. Alles, was mit dir passiert – egal ob das gut oder schlecht ist, ist ein Teil deines Lebens. Statt ein Teil deines Lebens abzulehnen, ist es viel besser zu lernen, wie man produktiv damit umgehen kann. Bei dem Meditieren solltest du für alles offen sein – für alle Geräusche, Düfte und innere Gefühle. Das hilft zu verstehen, dass auch schlechte Erlebnisse nicht umsonst sind.
  4. Neue Entdeckungen.
    Wer Meditation schon länger praktiziert, kann bestimmt sagen, dass sie viel Neues bringt. Es bleibt viel Raum im Kopf für neue Ideen, wenn der frei von Sorgen und unnötigen Gedanken ist. Man kann nichts Neues schaffen, wenn man immer das Gleiche macht. Das betrifft auch das, was man denkt. Die komplette Abschaltung schenkt einen neuen Blick.
  5. Gesunder Körper.
    Und hier schließt sich der Kreis. Wie oben erwähnt, unsere innere Einstellung beeinflusst auch den äußeren Zustand. Das heißt natürlich nicht, dass alle Krankheiten mithilfe von Meditation geheilt werden können. Das ist nur das Mittel, um sich von dem Stress zu befreien. Und der Stress wiederum kann nie gut sowohl für die psychische, als auch für die physische Gesundheit sein.

Man kann natürlich skeptisch sein und viel zu diskutieren, ob die Meditation tatsächlich gute Auswirkungen hat. Aber besser ist, selbst die auszuprobieren. Das Gute darin ist, dass es keine schlechten Nebenwirkungen gibt.

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